Liebe Patienten,

Ab Montag, den 27.April 20 ist das Betreten der Praxis nur noch mit Mundschutz möglich.

Ihr Praxisteam Dr. Hug

MASKENPFLICHT

Liebe Patientinnen, liebe Patienten!

Der Bundesverband der Pneumologen befürwortet die Pflicht zum Tragen eines einfachen Mund-Nasenschutzes in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Nahverkehr im Rahmen der Covid-19 Pandemie.

Die Lungenärzte sprechen sich auch für die Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen aus.  Die Maskenpflicht dient der Reduktion potentiell infektiöser Tröpfchenwolken in der Umgebung des Trägers. Das Tragen eines einfachen Mund- Nasenschutzes kann und wird deshalb dazu beitragen, die beschlossenen Lockerungen bei sozialen Kontakten umzusetzen, ohne eine neuerliche Zunahme der Erkrankungen zu riskieren.

Da diese einfachen Schutzmaßnahmen ( vom professionellen OP- Mundschutz bis hin zur selbstgenähten Maske ) nicht dicht abschließen, ist die Atmung kaum erschwert und der Einsatz für die meisten Menschen problemlos möglich.    

Das gilt auch für die meisten Asthma- und chronisch Lungenkranken. Problematisch ist allerdings der Einsatz von FFP2-oder FFP3-Masken für Patienten mit vorgeschädigter Lungenfunktion. Die hohe Dichtigkeit und Filtgerfunktion dieser Masken kann dazu führen, dass das Atmen deutlich schwerer fällt und der Gasaustausch behindet wird. Das Tragen solcher Masken sollte dem medizinischen Bereich vorbehalten bleiben. 

Stellungnahme des DGP

Asthma-Patienten und COVID-19 Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen
 
Berlin – Aktuell finden sich Stimmen, die die Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) – das Kern-Element der Asthma-Therapie – vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Epidemie in Frage stellen. So wies Professor Dr. med. Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité Berlin, in seinem Podcast vom 13. März 2020 darauf hin, dass Asthma-Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen sollten, ein auf Kortison basierendes Asthma-Medikament durch ein Medikament zu ersetzen, welches das Immunsystem weniger angreife. Diese Aussage verunsichert Patienten und Behandler.  
 
Die deutschen Asthma-Spezialisten empfehlen, bei Kindern und Erwachsenen mit Asthma eine adäquate und individuell eingestellte antiasthmatische Inhalations-Therapie (insbesondere auch eine ICS-Therapie) nicht aus diesem Grund zu ändern oder gar zu beenden. Die Gefahr, dass sich das Asthma dadurch in bedrohlicher Weise verschlechtert und (ansonsten unnötige) Arztbesuche oder Krankenhaus-Aufenthalte erforderlich macht – einschließlich möglicher Kontakte mit COVID-19-Patienten – sei für den einzelnen AsthmaPatienten wesentlich bedrohlicher als ein mögliches, gleichwohl unbelegtes Risiko einer Förderung der Ansteckung mit dem Coronavirus (SARS-Cov-2). Eine erfolgreiche Inhalationstherapie bei Patienten mit Asthma sollte daher auch und gerade in der aktuellen Coronavirus-Pandemie unverändert fortgesetzt werden.  
 
Alle übrigen, vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich der Meidung von Sozialkontakten, sind selbstverständlich auch von Patienten mit Asthma zu befolgen.
 
Für die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V: (DGP):  Michael Pfeifer (Donaustauf), Marek Lommatzsch (Rostock), Stephanie Korn (Mainz), Christian Taube (Essen), Johann Christian Virchow (Rostock), Roland Buhl (Mainz)
 
Für die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V. (GPP):  Matthias Kopp (Lübeck)
STELLUNGNAHME