W I C H T I G E M I T T E I L U N G

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

sollten Sie Husten oder Fieber haben oder mit einem nachweislich positiv Corona getesteten Patienten Kontakt gehabt haben oder sich zuletzt in

 

Krisengebieten

 

aufgehalten haben, bitten wir Sie die Praxis nicht zu betreten. Bitte kontaktieren Sie umgehend das zuständige Gesundheitsamt.

Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis:

www.rhein-neckar-kreis.de

Infotelefon: 06221 522 1881 (Montag-Sonntag 7.30 - 21 .00 Uhr)

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Alle wichtigen Fragen zum Coronavirus (COVID-19) gibt es bei folgenden Institutionen:

Stadt Heidelberg: Informationshotline zum Coronavirus

Telefonnummer: 06221 321 8212 ( Montag-Sonntag 24 Stunden)

Landesgesundheitsamt Baden- Württemberg

www.gesundheitsamt-bw.de

Info-Hotline: 0711 904 39555

Robert Koch-Institut

www.rki.de

Ihr Praxisteam

Dr. Gerhard Hug

 

Stellungnahme des DGP

Asthma-Patienten und COVID-19 Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen
 
Berlin – Aktuell finden sich Stimmen, die die Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) – das Kern-Element der Asthma-Therapie – vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Epidemie in Frage stellen. So wies Professor Dr. med. Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité Berlin, in seinem Podcast vom 13. März 2020 darauf hin, dass Asthma-Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen sollten, ein auf Kortison basierendes Asthma-Medikament durch ein Medikament zu ersetzen, welches das Immunsystem weniger angreife. Diese Aussage verunsichert Patienten und Behandler.  
 
Die deutschen Asthma-Spezialisten empfehlen, bei Kindern und Erwachsenen mit Asthma eine adäquate und individuell eingestellte antiasthmatische Inhalations-Therapie (insbesondere auch eine ICS-Therapie) nicht aus diesem Grund zu ändern oder gar zu beenden. Die Gefahr, dass sich das Asthma dadurch in bedrohlicher Weise verschlechtert und (ansonsten unnötige) Arztbesuche oder Krankenhaus-Aufenthalte erforderlich macht – einschließlich möglicher Kontakte mit COVID-19-Patienten – sei für den einzelnen AsthmaPatienten wesentlich bedrohlicher als ein mögliches, gleichwohl unbelegtes Risiko einer Förderung der Ansteckung mit dem Coronavirus (SARS-Cov-2). Eine erfolgreiche Inhalationstherapie bei Patienten mit Asthma sollte daher auch und gerade in der aktuellen Coronavirus-Pandemie unverändert fortgesetzt werden.  
 
Alle übrigen, vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich der Meidung von Sozialkontakten, sind selbstverständlich auch von Patienten mit Asthma zu befolgen.
 
Für die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V: (DGP):  Michael Pfeifer (Donaustauf), Marek Lommatzsch (Rostock), Stephanie Korn (Mainz), Christian Taube (Essen), Johann Christian Virchow (Rostock), Roland Buhl (Mainz)
 
Für die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V. (GPP):  Matthias Kopp (Lübeck)
STELLUNGNAHME

Aktuelle Infos zum Thema Grippe und Coronavirus

Stand: 10. März 2020

Verhaltenstipps der Gesundheitsbehörden

Anlässlich der Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) informiert die Stadt Heidelberg vorsorglich über Vorsichts- und Schutzmaßnahmen. 

Das RKI empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag:

  • Hände waschen. Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.
  • Hust- und Niesetikette beachten. Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.
  • Abstand zu erkrankten Menschen halten. Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.